Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Heilpädagogik
Fortbildungsinstitut
| Weiterbildung Religionspädagogik
-> Glaube in Beziehung vermitteln
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-> Themen ... Fragestellungen
-> Kursphilosophie und -methodik
-> Kursbegleitung
-> Abschluss
-> Termine
-> Kursgebühr
-> Anmeldeschluss
-> TeilnehmerInnenzahl
-> Teilnahmebedingungen
-> Anmeldung, Tagungsort, ...
| Fortbildungsangebote für Erzieherinnen
Weiterbildung Religionspädagogik
Glaube in Beziehung vermitteln
Der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg hat zusammen mit den katholischen Fachschulen für Sozialpädagogik in Gengenbach und Hegne, der Qualitätsbeauftragten für religiöse Bildung im Ordinariat und dem KTK-Bundesverband eine Weiterbildung "Religionspädagogik für Erzieherinnen und Erzieher in katholischen Tageseinrichtungen für Kinder" konzipiert.
Die Weiterbildung umfasst insgesamt 96 Fortbildungsstunden in 15 Monaten und wird mit einem Kolloquium abgeschlossen.

Ziele
Wesentliches Ziel der Fortbildung ist die Erweiterung der beruflichen Kompetenz im Hinblick auf religiöse Erziehung. Dies bedeutet im Einzelnen:
  • Stärkung der Selbstkompetenz
    • die eigene Rolle und das eigene Selbstverständnis klären
    • einen klaren eigenen Standpunkt finden
    • gemeinsam Mut zum religiösen Bekenntnis finden
  • Stärkung der Methodenkompetenz

    • die Chancen des Orientierungsplanes erkennen, aufgreifen und umsetzen können
    • das eigene Methodenrepertoire erweitern
    • neue Methoden mit anderen kreativ entwickeln
  • Stärkung der Kommunikationskompetenz

    • Sprach- und Dialogfähigkeit in Bezug auf Religion verfeinern
    • die Bedeutung religiöser Erziehung erkennen und vermitteln können
    • kollegiale Netzwerke bilden und zur nachhaltigen Unterstützung nutzen können
Themen ... und mögliche Fragestellungen
  • Grundlagen unseres christlichen Glaubens
    • Woran glauben wir, worauf hoffen wir?
  • Entfaltung kindlicher Religiosität
    • Wie entwickelt sich kindliche Religiosität?
    • Brauchen Kinder Religion?
    • Welche Bedeutung kommt der Erzieherin zu?
  • Religiöse Erziehung als Bildung begreifen
    • Glaube und Bildung - gehört das zusammen?
    • Welche Chancen bietet der Orientierungsplan?
  • Bibel
    • Ein Buch für Kinder?
    • Wie biblische Geschichten auswählen und vermitteln?
  • Gebet
    • mehr als ein frommes Ritual?
    • wie eine kindgerechte Sprache finden?
  • Feste und Feiern (Kirchenjahr, Heilige, usw.)
    • die Botschaft Jesu in Festen und Feiern entdecken/wieder finden
    • die Wirksamkeit der Botschaft Jesu in gelebtem Leben entdecken
  • Religiosität im Alltag
    • Glaube und Religion im Alltag verwurzeln
    • Sensibilität für Situationen
    • das Besondere und das Alltägliche
  • Kirche, Pfarrgemeinde, Familie
    • wie kann Vernetzung stattfinden
    • Einbeziehung von Eltern/Familien
    • der katholische Kindergarten als Teil der Pfarrgemeinde
  • Ökumene / andere Religionen
    • Identität finden, sich auf Vielfalt einlassen
    • was glauben die anderen?
    • welchen Stellenwert räumen wir anderen Religionen ein?
Kursphilosophie und -methodik
In der Fortbildung orientieren wir uns am Fortbildungsbedarf der TeilnehmerInnen. Deshalb werden wir als KursbegleiterInnen die Kursinhalte innerhalb der einzelnen Themenfelder gemeinsam mit den TeilnehmerInnen absprechen. Uns ist besonders wichtig, an den Kompetenzen der TeilnehmerInnen anzusetzen und durch eine prozessorientierte Kursgestaltung lebendiges Lernen zu ermöglichen. Erfahrungsgemäß bietet eine längere, feste Ausbildungsgruppe ein ideales Forum für gegenseitige Unterstützung und Austausch.



Methodisch orientieren wir uns an Haltung und Planungsinstrumenten der Themenzentrierten Interaktion. Dabei wechseln sich Theorie-Impulse, Einzel- und Gruppenarbeit sowie Phasen des Selbststudiums miteinander ab.

Kursbegleitung
Sr. Christa Schwab, Sr. Gertraud Beha, Anita Oschwald, Aya Schneider,
Dr. Ulrich Moser

Abschluss
Um den eigenen Lernfortschritt zu überprüfen und zu dokumentieren, entwickeln die TeilnehmerInnen in ihrem Berufsfeld ein selbst gewähltes religionspädagogisches Projekt. Die Präsentation des Projektes findet im Rahmen eines Abschlusskolloqiums statt und ist die Voraussetzung für die Erteilung des Abschlusszertifikates.

Termine
Frühjahr
2009:
06. - 07. 02. 2009  und  08. - 09. 05. 2009
Herbst
2009:
25. - 26. 09. 2009  und  20. - 21. 11. 2009
Frühjahr
2010:
05. - 06. 03. 2010  und  14. - 15. 05. 2010

Die Kurszeiten sind jeweils Freitag und Samstag von 9.00 - 16.30 Uhr.

Kursgebühr
Pro Wochenende 110,- Euro. Die Fortbildung ist von der Erzdiözese Freiburg als förderungswürdig anerkannt. Der Einrichtungsträger kann die Fortbildung genehmigen und (mit-) finanzieren. Mit dieser Fortbildung können bis zu drei Tage der Pflichtveranstaltungen im Rahmen des Orientierungsplanes nachgewiesen und refinanziert werden.

Anmeldeschluss
15. Dezember 2008. Die Vergabe der Kursplätze erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.

TeilnehmerInnenzahl
Die Weiterbildung ist auf maximal 20 TeilnehmerInnen begrenzt.
Teilnahmebedingungen
Die Anmeldung gilt grundsätzlich für die gesamte Fortbildungsreihe. Sie muss schriftlich erfolgen. Die TeilnehmerInnen erhalten eine Anmeldebestätigung.

Anmeldung, Tagungsort, Übernachtungsmöglichkeiten
Anmeldungen bitte an:
Villa Felseneck - Zentrum für Fort- und Weiterbildung
Einachstraße 1
77723 Gengenbach
Tel. 07803/926 358 - 1
info@villa-felseneck.de
www.villa-felseneck.de
Übernachtungsmöglichkeiten auf Anfrage